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Lehrerausbildung: das französische System (1/3)

Der Bildungsauftrag der IUFM

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In der Konferenz der IUFM-Direktoren (CDIUFM) sind die Direktoren der 31 IUFM des Landes vertreten. Als Koordinierungs- und Kooperationsinstanz ist sie dazu berufen, die IUFM gegenüber nationalen und internationalen Ansprechpartnern zu vertreten.

Studenten und Referendare am IUFM

Bestand 2005

  • 17591 Studenten für die Auswahlprüfungen im Primarbereich

  • 33909 Studenten für die Auswahlprüfungen im Sekundarbereich

  • 17385 Referendare im Primarbereich

  • 12997 Referendare im Sekundarbereich

 

Quelle : SISE-Umfrage, juni 2005, Direction de l’enseignement supérieur, Ministère de l’éducation nationale, de l’enseignement supérieur et de la recherche

Unterrichten ist ein Beruf

Die IUFM

kommen einer doppelten Anforderung nach:

Eine Herausforderung für unsere Gesellschaft…

Aus Altersgründen werden in Frankreich in den Jahren 2006 bis 2015 nahezu die Hälfte der Lehrkräfte ausscheiden und müssen daher ersetzt werden.

…ein Bildungsauftrag für die IUFM (Pädagogische Hochschulen)

Im Rahmen der vom Staat definierten Richtlinien leisten die IUFM die Grundausbildung der Lehrkräfte. Sie beteiligen sich an deren Fortbildung und an der Forschung im erziehuns-wissenschaftlichen Bereich.

 

In den IUFM werden die künftigen Lehrkräfte gezielt auf die staatlichen Auswahlprüfungen sowie auf ihre späteren Aufgaben im öffentlichen Schulwesen der Education Nationale vorbereitet.

 

Vier grundlegende Daten für die Ausbildung der Lehrkräfte in Frankreich

1833

Mit dem Guizot-Gesetz entsteht in jeder Gemeinde eine Schule, und in jedem Bezirk (département) eine pädagogische Hochschule (école normale) für die Lehrerausbildung.

1880-1883

Mit den Ferry-Gesetzen wird die Schule obligatorisch, kostenlos und laïzistisch, und die „écoles normales“ werden weiter gefordert.

1989

Mit dem Bildungsrahmengesetz werden die Instituts Universitaires de Formation des Maîtres (IUFM) gegründet. In jeder Akademie hat das Institut den Auftrag, Grund/schul -und Hauptschul-, Realschul- (Collèges) und Gymnasialschullehrer (Lycées) im allgemeinen, technologischen oder beruflichen Bereich, sowie pädagogische Erziehungsberater, auszubilden.

2005

Im Zuge der Reform des Bildungsrahmengesetzes werden sich die IUFM bis 2008 zu Instituten «innerhalb der Universitäten» entwickeln. Die Inhalte der berufsorientierten Lehrerausbildung werden landesweit und allgemeingültig vom Staat festgelegt.

 

 

 

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